Detmolder Schülerinnen und Schüler präsentieren preisgekrönte Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

V.l.n.r.: Dirk Pöppmann (Leopoldinum), Dr. Bärbel Sunderbrink (Stadtarchiv Detmold), Gefion Apel M.A. (Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe), Heike Fiedler M.A. (Archivpädagogin des Landesarchivs) und die erfolgreichen Preisträgerinnen und ein Preisträger, allesamt Schüler und Schülerinnen des Leopoldinums. Foto: Dr. Volker Hirsch

Am vergangenen Montag, dem 24.11.2025, präsentierten Detmolder Schülerinnen und Schüler ihre preisgekrönten Beiträge zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten im Landesarchiv NRW Abteilung OWL. Der Einladung des Stadtarchivs Detmold, des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. (NHV) und des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher gefolgt, sodass der Vortragssaal im Landesarchiv gut gefüllt und ein angemessener Rahmen gegeben war.

Zum Oberthema „Bis hierher und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ wurden die folgenden Arbeiten der interessierten Zuhörerschaft vorgestellt:

Rubina Helen Rothenstein beschäftigte sich mit ihrem Ur-Großonkel Wilhelm Hammann und stellte die verschiedenen Sichten auf die spannende Biografie eines Grenzgängers, Lehrers, Politikers und Kommunisten vor.

Lukas Nickel erläuterte seine Arbeit zur Städtepartnerschaft zwischen Detmold und Zeitz. „Das war echt hart!“ – so beschrieb er den Weg von der Idee und den ersten Recherchen bis hin zum fertigen Podcast.

Hanna Schau, Carlotta Linden, Jana Wassel, Jumana Elgayyar, Lana Langhammer und Lynn Urlaß beschäftigten sich mit der Detmolder Stadtbefestigung im Wandel der Jahrhunderte.

Die regionalhistorisch ausgerichteten Beiträge zeichneten sich allesamt durch eine moderne Form und frische Präsentation der Themen aus – mit Film-, Bild- und Ton-Elementen. Deutlich wurde auch, in welchem Maße die Erstellung eines Wettbewerbsbeitrags auch eine persönliche Herausforderung bietet. Bei einem selbstgewählten Thema, Schwierigkeiten zu überwinden und solange nicht locker zu lassen bis ein vorzeigbares Ergebnis vorliegt, ist unabhängig von allen fachlichen Fragen ein besonderer Erfolg. Manchmal führt ein historischer Beitrag sogar zu ganz konkreten Entwicklungen in der Gegenwart. So geschehen bei der Arbeit über die Städtepartnerschaft Detmold-Zeitz. Nach den Forschungen kam es zu einem Schüleraustausch zwischen dem Detmolder Leopoldinum und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Zeitz.