Nächster Band der Sonderveröffentlichungen druckfrisch erschienen

Fürstin Pauline zur Lippe in ihrer Zeit

Zwischen Ancien Régime und Moderne?

Kurz vor dem ersten coronabedingten Lockdown 2020 glückte es dem Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe e.V. noch, einer legendären Gestalt in Lippe eine wissenschaftliche Tagung zu widmen: Fürstin Pauline zur Lippe (1769-1820) ist bis auf den heutigen Tag bekannt und in der Region besteht lebhaftes Interesse an den Fragen ihres Lebens. Sie herrschte in Lippe mit Engagement und Durchsetzungswillen und brachte Reformen auf den Weg, die ihr dauerhaften Nachruhm sicherten. In unruhigen Zeiten übernahm sie 1802 die stellvertretende Regentschaft für ihren Sohn Leopold II. und bestimmte gut 18 Jahre die Geschicke ihres kleinen Landes. Wie sah sie sich selbst? Wie verstand sie ihr Regierungshandeln? Welche Ziele bestimmten ihre Entscheidungen? Der in der Vereinsreihe der Sonderveröffentlichungen von Johannes Burkardt und Christine Rühling mit Unterstützung des Landesarchivs und der Lippischen Landesbibliothek herausgegebene Sammelband gibt neue Antworten auf den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion. Hervorgegangen aus der Fachtagung anlässlich ihres 200. Todesjahres im Frühjahr 2020, konzentrieren sich die Beiträge auf Pauline als historische und exemplarische Figur und bieten damit einen unverstellten Blick auf die Praxis weiblicher Herrschaft. Vergleichende Perspektiven über die Grenzen Lippes hinaus verorten die Fürstin im Kontext der dramatischen Umbruchzeit an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.

 

Im Buchhandel kostet der Band 24,95€, für Vereinsmitglieder ist er im Geschäftszimmer für 20,-€ nach dem 16.12 21 schriftlich oder per E-Mail zu bestellen.

 

Untertitel

Zwischen Ancien Régime und Moderne?

Herausgeber

Christine Rühling, Johannes Burkardt

Umfang

17 × 24 cm, 224 Seiten, 42 Farb- und 3 S/W-Abbildungen

Ausstattung

Hardcover

 

 

ISBN

978-3-7319-1181-4