Als sich in den 1980er Jahren Initiativen zusammenschlossen, um die Geschichte von Frauen zu erkunden, betraten sie Neuland. In den Geschichts- und Heimatvereinen und auch in der öffentlichen Wahrnehmung dominierten männliche Protagonisten. Dr. Bärbel Sunderbrink stellt die Anfänge des „Frauengeschichtsladens Lippe e.V.“ vor, der eine innovative Geschichtsforschung in der Region entwickelte. Der Aufbau eines Frauenarchivs hatte dabei ebenso seinen Platz wie Projekte zur Alltagsgeschichte, über die Christel Grote und Gesine Niebuhr als Zeitzeuginnen Einblicke geben. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Jubiläumsprojekts „Archive der Frauenbewegung in Westfalen“ statt und wird vom Bochumer Frauenarchiv ausZeiten begleitet.

