Glanz und Gloria in Hannovers Residenzen des 19. Jahrhunderts. Wie Könige, Prinzen und Adel in der Stadt an der Leine wohnten

Montag, 20. Mai 2019, 19:30 Uhr

Landesarchiv NRW Abt. OWL, Willi-Hofmann-Str. 2, Detmold

Vortrag: Dr. Thomas Dann, Detmold

Nachdem der hannoversche Kurfürst Georg Ludwig 1714 als König Georg I. den englischen Thron bestiegen hatte, fiel die Stadt Hannover in eine Art Dornröschenschlaf. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts aber residierte in der Stadt Herzog Adolph Friedrich von Cambridge, ein Bruder des regierenden Königs, als Statthalter. Politisch eher machtlos, erfreute er sich großer Popularität beim Volk und wohnte repräsentativ im Palais an der Leinestraße. Sein älterer Bruder wurde 1837 König von Hannover und zog in das Palais ein. In der Zwischenzeit war auch der großzügige Umbau des Leineschlosses durch G. L. F. Laves fertig. Der Vorhang der neuen Bühne für ein königliches höfisches Zeremoniell hatte sich gehoben. Der Vortrag will die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise durch die prunkvollen Residenzen Hannovers, von denen sich bis heute nur wenig erhalten hat.